Abschied und Trauer
Trauer entsteht nicht erst dann, wenn eine nahestehende Person verstirbt. Trauer ist auch kein Moment, sondern ein langer Prozess, der Raum für Erinnerungen, Hoffnung und Loslassen lässt. Sie begleitet uns auf dem Weg, Abschied zu nehmen – von Personen, von gemeinsamen Zeiten und vom Leben selbst. Manchmal hat Trauer auch noch gar nichts mit dem Tod einer anderen Person zu tun. Vielleicht geht es um den Abschied von einer Person, die nicht mehr so ist, wie sie einmal war, weil sie z.B. an einer Demenz erkrankt ist.
Auch wenn Trauer immer auch viel mit Traurigkeit zu tun hat, ist sie wichtig und hilfreich. Das Trauern hilft uns, uns von der Vergangenheit zu lösen, Schmerz zu verarbeiten, uns emotional zu stabilisieren und uns frei für neue Erfahrungen zu machen.

Letzte-Hilfe-Kurse
Wenn sich Angehörige, Freundinnen oder Freunde in der letzten Lebensphase befinden, fühlen sich viele Menschen damit überfordert. Sie wissen oft nicht, wie sie mit einer sterbenden Person umgehen oder sie unterstützen sollen. Und außerdem ist da ja auch noch die eigene Trauer.
In Letzte-Hilfe-Kursen wird einerseits praktisches Wissen zum Umgang mit Sterbenden vermittelt. Aber auch der eigene Prozess des Abschiednehmens, die eigene Traurigkeit wird thematisiert.
Alle öffentlichen Letzte-Hilfe-Kurse sind hier aufgelistet. Sie können dort nach Kursen in Ihrer Nähe suchen.
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